Geogrpahie Oesterreichs

Autor: Franz Mueller

Datum: 16. November 2008

Dieser Artikel beschaeftigt sich mit der Geographie Oesterreichs. Oesterreich erstreckt sich in westoestlicher Richtung ueber maximal 573 km, in nordsuedlicher ueber 294 km.

Inhaltsverzeichnis

  1. Grosslandschaften
  2. Orographie
  3. Berge
  4. Fluesse
  5. Seen

Grosslandschaften

Oesterreich umfasst drei grundlegende Naturraeume, die sich wie nach allgemein-geographischen Aspekten folgendermassen auffassen lassen:

Vorlaender und randalpine Becken

Diese Ebenen und Huegellaender bilden mit etwa einem Drittel den wichtigsten Siedlungsraum Oesterreichs. Sie gliedern sich in:

  1. Alpen- und Karpatenvorland, namentlich Salzburgisch-oberoesterreichisches Alpenvorland mit dem Huegelzug des Hausruck und Niederoesterreichisches Alpenvorland mit dem Tullnerfeld, das sind die Anteile am Alpenvorland, sowie das Weinviertler Huegelland, die Anteile des Karpatenvorlandes (9.500 km2, 12,3 %)
  2. Wiener Becken mit dem Marchfeld, und kleinen Anteilen an der kleinen ungarischen Tiefebene (3.700 km2, 4,4 %)
  3. Suedoestliches Alpenvorland, die Randgebiete zum Hauptteil des Pannonischen Tieflands (9.500 km2, 12,3 %)

Gneis- und Granithochland

Das Granit- und Gneisplateau liegt noerdlich der Donau und ist der oesterreichische Anteil an der die boehmischen Masse (8.500 km2, 10,1 %)

Oesterreichische Alpen

Das ist der Anteil Oesterreichs an den Alpen. Die Gebirgszone Oesterreichs umfasst knapp zwei Drittel des Landes, und liegt gaenzlich in den Ostalpen, wobei etwa zwei Drittel dieses Gebirgsteils auf Oesterreich entfallen. (52.600 km2, 62,8 % der Staatsflaeche)

Die oesterreichischen Alpen lassen sich grob gliedern in:

Orographie

Von der Gesamtflaeche Oesterreichs (83.871,2 km2) liegen nur 32% tiefer als 500 m, aber 40% ueber 1000 m.

Berge

Die 10 hoechsten Berge Oesterreichs sind:

  1. Grossglockner
  2. Wildspitze
  3. Kleinglockner
  4. Weisskugel
  5. Poeschlturm
  6. Hoertnagelturm
  7. Hofmannspitze
  8. Weitzenboeckturm
  9. Draschturm
  10. Gerinturm

Fluesse

Der groesste Teil Oesterreichs, 80.566 km2, wird ueber die Donau zum Schwarzen Meer entwaessert, nur kleine Gebiete ueber Rhein (2.366 km2) oder Elbe (918 km2) zur Nordsee.

Grosse Nebenfluesse der Donau sind (von Osten nach Westen):

Die Donau-Nebenfluesse des pannonischen Alpenostrands und Granit- und Gneishochlandes sind:

Die folgenden Fluesse sind die grossen Nordalpenfluesse zum noerdlichen Alpenvorland, die durch die atlantischen Nordstaulagen gekennzeichnet sind:

Der Rhein, der die groessten Teile Vorarlberg entwaessert, kommt von der Schweiz her, bildet die Grenze, und verlaesst Oesterreich im Bodensee. Er muendet in die Nordsee.

Die Lainsitz ist zwar nicht auf Grund ihrer Groesse von Bedeutung, entwaessert aber als einziger oesterreichisches Flussgebiet ueber Tschechien zur Elbe und damit zur Nordsee.

Seen

Der groesste See ist der Neusiedler See im Burgenland, der mit ca. 77 % seiner Gesamtflaeche von 315 km2 in Oesterreich liegt, gefolgt vom Attersee mit 46 km2 und dem Traunsee mit 24 km2 in Oberoesterreich. Auch der grosse Bodensee mit seinen 536 km2 im Dreilaendereck mit Deutschland und der Schweiz liegt zu einem kleinen Anteil auf oesterreichischem Staatsgebiet. Allerdings sind die Staatsgrenzen innerhalb des Bodensees nicht genau bestimmt.

Fuer den Sommertourismus in Oesterreich haben die Seen neben den Bergen die groesste Bedeutung, insbesondere die Kaerntner Seen und jene des Salzkammerguts. Die bekanntesten sind der Woerthersee, der Millstaetter See, der Ossiacher See und der Weissensee. Weitere bekannte Seen sind der Mondsee und Wolfgangsee an der Grenze von Salzburg und Oberoesterreich. Als grosse Alpenseen sind auch der Zellersee im Salzburgischen zu erwaehnen und der Achensee Tirols.